Aktuelle Informationen
rund um die Apotheke

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Kurzsichtigkeit

Sehkraft länger erhalten

28.03.2020

Menschen, die bereits in der Grundschule kurzsichtig waren, haben später ein höheres Risiko für Augen­erkrankungen

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Haut

Frisch in den Frühling

27.03.2020

Mit einem selbst gemachten Peeling strahlt die Haut wieder frisch wie die Frühlingssonne

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Bewegung

Pausenlos fit und gesund

26.03.2020

Ein prima Mittel gegen Typ-2-Diabetes lautet also: in Bewegung bleiben

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Medikamente

Bessere Therapie durch Medikationsplan

25.03.2020

Ein Medikationsplan erleichtert nicht nur die Therapie

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Kindstod

Mehr Kinder überleben

24.03.2020

Frohe Botschaft: Bessere Gesundheitsversorgung für die Kleinsten

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Mittagsschlaf

Wohltuendes Nickerchen

23.03.2020

Forscher zeigen: Ein Mittagsschlaf kann sich positiv auf Blutdruck- und Pulswerte auswirken

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Diabetes

Unerkannte Gefahr für die Niere

21.03.2020

Diabetespatienten sollten regelmäßig ihre Nierenfunktion überprüfen lassen

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Gedächtnis

Auf Details achten

20.03.2020

Alt und Jung prägen sich Neues unterschiedlich ein

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Immunsystem

Gute Ehe, gute Werte

19.03.2020

Wahre Liebe hält fit, so US-Forscher

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Schwangerschaft

Sind Hausgeburten eigentlich sicher?

18.03.2020

Zwei Risikoanalysen zeigen: Geburten zu Hause und in Geburtshäusern sind unter bestimmten Bedingungen so sicher wie in Kliniken

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Familie

Lasst es euch schmecken!

17.03.2020

Eine Studie legt nahe, dass man stärker zugreift, wenn man mit Freunden oder der Familie isst

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Familienanbindung

Endlich Oma!

16.03.2020

Hält jung: die Verbundenheit mit den Enkeln

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Netzhaut

Augen auf für ein globales Problem

14.03.2020

Die WHO warnt: Weltweit nehmen Probleme mit dem Sehen zu

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Säuglinge

21 Prozent weniger Antibiotika

13.03.2020

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland verzeichnet einen Rückgang von verordneten Antibiotika

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Erholung

10 Tage ohne Smartphone

12.03.2020

Erholsam: Es tut gut, das Smartphone mal aus der Hand zu legen

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Apotheke

Rote-Hand-Brief für sichere Therapien

11.03.2020

Es empfiehlt sich, in Ihrer Stammapotheke alle Arzneimittel erfassen lassen, die eingenommen werden

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Demenz

Leckerer Gehirnschutz

10.03.2020

Demenz-Risiko: Auch erblich Vorbelastete können dafür etwas tun

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Haustier

Tierisch gut fürs Herz

09.03.2020

Laut WHO sollten Erwachsene sich mindestens 150 Minuten pro Woche moderat bis intensiv bewegen

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Medikamente

Hepatitis auf dem Rückzug

07.03.2020

Hepatitis mir hochwirksamen Medikamenten heilbar

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Ernährung

Essen für die Niere

06.03.2020

Richtig fett: Lachs enthält gesunde Fettsäuren

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Schlaf

Bewegt entspannen

05.03.2020

Wissenschaftler finden heraus: Wer im Alter regelmäßig Qigong, Yoga oder Tai-Chi macht, schläft besser

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Lernen

Das Hirn braucht mal ’ne Pause – und lernt dann umso schneller

04.03.2020

Neurologen finden heraus: Erlerntes verfestigt sich bereits während kurzer Unterbrechungen

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Stammzellenspende

Mehr als acht Millionen sind dabei

03.03.2020

Deutschland liegt bei der Bereitschaft zur Stammzellenspende weltweit auf Platz zwei

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Rezept

Bitte Fragen stellen!

02.03.2020

Nebenwirkungen? Ihr Apotheker weiß Rat

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Schokolade

Zartbitteres Glücksgefühl

29.02.2020

Dunkle Schokolade soll gesünder sein als die sahnigeren Vollmilchvarianten

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Apotheker Alois Haggenmüller, Rosenstr. 12, 89407 Dillingen, Tel.: 09071 / 2460, Fax: 09071 / 4153, info@ma-dlg.de

Kurzsichtigkeit

Sehkraft länger erhalten

28.03.2020

Menschen, die bereits in der Grundschule kurzsichtig waren, haben später ein höheres Risiko für Augen­erkrankungen

Menschen, die bereits in der Grundschule kurzsichtig waren, haben später ein höheres Risiko für Augen­erkrankungen wie grauen Star oder Netzhautablösung. Studien in Asien ergaben, dass eine Therapie mit dem niedrig dosierten Wirkstoff Atropin bereits im ­Kindesalter das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit um bis zu 50 Prozent aufhalten und somit auch das Risiko für Augenleiden senken kann. Wissenschaftler der ­Klinik für Augenheilkunde der Universität Freiburg ­weisen darauf hin, dass zwei Stunden täglich im Freien das ­Risiko für Kurzsichtigkeit ebenfalls halbieren.

 
28.03.2020, Bildnachweis: istock/Marian Vejcik

 

Haut

Frisch in den Frühling

27.03.2020

Mit einem selbst gemachten Peeling strahlt die Haut wieder frisch wie die Frühlingssonne

Die eisigen Wintertage sind vorbei, doch sie haben die Haut trocken und schuppig werden lassen. Mit einem selbst gemachten Peeling strahlt sie wieder frisch wie die Frühlingssonne. Man nehme gemahlene Kaffeebohnen oder übrig gebliebenen Kaffeesatz und mische das Ganze mit drei Esslöffeln hochwertigem Mandelöl aus der Apotheke. Zucker verstärkt den Massage-Effekt. Zu umständlich? Fertige Peelings erhalten Sie ebenfalls in der Apotheke.

 
27.03.2020, Bildnachweis: iStock/Pixdeluxe

 

Bewegung

Pausenlos fit und gesund

26.03.2020

Ein prima Mittel gegen Typ-2-Diabetes lautet also: in Bewegung bleiben

Runter vom Sofa! Denn schon eine zweiwöchige Bewegungspause schadet dem ­Körper, zeigt eine aktuelle britische Studie. 28 gesunde junge Erwachsene änderten für 14 Tage ihren Lebensstil: Sie legten deutlich weniger Schritte zurück als sonst und saßen täglich im Schnitt über eineinhalb Stunden mehr. Das Ergebnis: Ihre Herzleistung verschlechterte sich, ihre Zellen reagierten weniger gut auf Insulin. Ein prima Mittel gegen Typ-2-Diabetes lautet also: in Bewegung bleiben — etwa möglichst viel zu Fuß erledigen.

 
26.03.2020, Bildnachweis: istock/Alter Photo

 

Medikamente

Bessere Therapie durch Medikationsplan

25.03.2020

Ein Medikationsplan erleichtert nicht nur die Therapie

Rund 15 Millionen Menschen in Deutschland nehmen dauerhaft drei oder mehr Medikamente ein, die ihnen der Arzt verordnet hat.  Diese Patienten haben Anspruch auf einen Medikationsplan,  der alle Arzneimittel und die Hinweise zur Einnahme ­erfasst. Das erleichtert nicht nur die Therapie, sondern es lässt sich auch leichter prüfen, ob sich alle Präparate mit­einander ­vertragen. Tipp: Auch Nahrungsergänzungsmittel können Arzneien in ihrer Wirkung beeinflussen. Lassen Sie daher alle Mittel im Plan listen, die Sie regelmäßig einnehmen!

 
25.03.2020, Bildnachweis: iStock/DanielaJovanovskaHristovska

 

Kindstod

Mehr Kinder überleben

24.03.2020

Frohe Botschaft: Bessere Gesundheitsversorgung für die Kleinsten

Heute überleben weltweit mehr Mütter und Kinder als je zuvor. Das berichten das Kinder­hilfswerk Unicef und die Weltgesundheitsorganisation. Demnach sind die Todesfälle bei Kindern seit 2000 um fast die Hälfte zurückgegangen – bei Müttern um mehr als ein Drittel. Vor allem die verbesserte Gesundheitsversorgung machte diese Entwicklung möglich. Trotzdem gibt es noch Handlungsbedarf: 2018 starben 6,2 Millionen Kinder unter 15 Jahren, davon 5,3 Millionen unter fünf Jahren. Die größte Gefahr besteht für Mütter und Neugeborene während der Geburt sowie unmittelbar danach. Viele dieser Todesfälle ließen sich laut Unicef verhindern.

 
24.03.2020, Bildnachweis: istock/Rawpixel

 

Mittagsschlaf

Wohltuendes Nickerchen

23.03.2020

Forscher zeigen: Ein Mittagsschlaf kann sich positiv auf Blutdruck- und Pulswerte auswirken

Ein Mittagsschläfchen tut gut. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie wirkt es sich positiv auf Blutdruck- und Pulswerte aus. Eine Studie der Universität Tokio (Japan) geht noch weiter: Das regelmäßige Nickerchen am frühen Nachmittag könne sogar das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich senken. Zudem lasse sich damit die Leistungsfähigkeit spürbar steigern, so Schlafexperten der Universität Regensburg. Doch wer die Siesta länger als eine halbe Stunde ausdehnt, ist danach eher schlaftrunken und kehrt die positiven Effekte um. Die beste Ruhezeit: Um die Leistungsschwäche am frühen Nachmittag zu überwinden, ist ein Nickerchen zwischen 13 und 14 Uhr am effektivsten.

 
23.03.2020, Bildnachweis: iStock/AndreyPopov

 

Diabetes

Unerkannte Gefahr für die Niere

21.03.2020

Diabetespatienten sollten regelmäßig ihre Nierenfunktion überprüfen lassen

Diabetespatienten sollten regelmäßig ihre Nierenfunktion überprüfen lassen. Das empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie. Das Risiko für eine Nierenschädigung steigt, wenn der Blutzucker schlecht eingestellt ist. In Deutschland gibt es viele Menschen, die nicht wissen, dass ihre Blutzuckerwerte zu hoch sind. Deshalb sind Vorsorgetermine so wichtig, um eine Nierenschädigung früh zu erkennen. Bei Nierenversagen ist eine Dialysebehandlung nötig, um das Blut künstlich zu reinigen. Etwa die Hälfte aller Dialysepatienten in Deutschland ist zuckerkrank.

 
21.03.2020, Bildnachweis: istock / vgajic

 

Gedächtnis

Auf Details achten

20.03.2020

Alt und Jung prägen sich Neues unterschiedlich ein

Alt und Jung prägen sich Neues unterschiedlich ein, erklärt Verena Sommer vom Max-Planck-Institut in Berlin. Sie konnte die Gehirnaktivität von Stu­­dienteilnehmern messen, die sich Wort-Bild-Paare merken mussten. Demnach konzentrieren sich Jüngere mehr auf einzigartige Details, sei es ein lila Löffel im Joghurt. "Mit der Taktik könnten auch Senioren ihr Gedächtnis verbessern", so Sommer.

 
20.03.2020, Bildnachweis: istock/suzyco

 

Immunsystem

Gute Ehe, gute Werte

19.03.2020

Wahre Liebe hält fit, so US-Forscher

Wahre Liebe hält fit, ­sagen US-Forscher, nachdem sie Entzündungswerte im Blut älterer Eheleute untersucht hatten. Fazit: Prägt Zufriedenheit die Partnerschaft, verfügen die Eheleute über eine bessere Immun­abwehr als in einer unharmonischen Beziehung. "Die Zweisamkeit pflegen und fördern hilft, länger gesund zu bleiben", rät Prof. Harald Gündel, Arzt für Psychosomatische Medizin an der Universität Ulm.

 
19.03.2020, Bildnachweis: istock/Monkeybusiness Images

 

Schwangerschaft

Sind Hausgeburten eigentlich sicher?

18.03.2020

Zwei Risikoanalysen zeigen: Geburten zu Hause und in Geburtshäusern sind unter bestimmten Bedingungen so sicher wie in Kliniken

Geburten zu Hause und in Geburtshäusern sind so sicher wie in Kliniken – zumindest dann, wenn keine Risiken zu erwarten sind. Zu dem Ergebnis kamen zwei Risikoanalysen mit insgesamt 1,7 Millionen ausgewerteten Geburten. Die in den Fachblättern The Lancet und British Medical Journal veröffentlichten Studien aus den USA und Australien ergaben, dass das Risiko eines kind­lichen Todesfalls bei einer Hausgeburt nicht größer als in einer Klinik sei – jedoch aus­drücklich nur bei komplikationslosen Schwangerschaften gesunder Mütter und unter Betreuung einer ausgebildeten Heb­amme. Daten aus Deutschland flossen in beide Studien nicht ein. Beim Wunsch, zu Hause oder im Geburtshaus zu entbinden, sollten Sie sich immer über eventuelle Risiken von Ihrem Frauenarzt aufklären lassen.

 
18.03.2020, Bildnachweis: iStock/Alija

 

Familie

Lasst es euch schmecken!

17.03.2020

Eine Studie legt nahe, dass man stärker zugreift, wenn man mit Freunden oder der Familie isst

Beim nächsten Mahl mit Freunden: Achten Sie doch einmal bewusst darauf, wie viel Sie sich auf den Teller laden. Denn eine Studie der Universität von Birmingham zeigte, dass wir automatisch viel stärker zugreifen, wenn wir mit Freunden oder der Familie essen. ­Alleine oder mit Fremden sind wir zurückhaltender — auch weil wir einen guten Eindruck machen möchten. Und weil keiner fragt, ob es nicht schmeckt.

 
17.03.2020, Bildnachweis: istock/courtneyk

 

Familienanbindung

Endlich Oma!

16.03.2020

Hält jung: die Verbundenheit mit den Enkeln

Hurra, Familienzuwachs! Ein freudiges Ereignis, auch für werdende Großeltern. Oder? Englische Forscher haben herausgefunden, wie Enkel die Lebenszufriedenheit prägen: Vor allem das Wohlbefinden von Frauen steigt, wenn die Tochter ihr erstes Kind bekommt. "Großmütter engagieren sich oft mehr in den fami­liären Netzwerken", ­erklärt Prof. ­François Höpflinger von der Universität Zürich. Die Geburt des Enkels stärke die Bindung an die Tochter, knüpfe an eigene frühere ­Lebensphasen an und garantiere den Fortbestand der Familie, so Höpflinger. "Dieses Gefühl ist gerade beim ersten Enkel wie ein Jungbrunnen."

 
16.03.2020, Bildnachweis: istock/ljubaphoto

 

Netzhaut

Augen auf für ein globales Problem

14.03.2020

Die WHO warnt: Weltweit nehmen Probleme mit dem Sehen zu

Weltweit nehmen Probleme mit dem Sehen zu, warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das liegt ­daran, dass die Menschen immer älter werden. Ein weiterer Grund: die wachsende Zahl der Diabetiker. Sie haben häufiger Schäden an der Netzhaut. In armen Ländern treffen Augenschäden die Menschen besonders hart: Sie erblinden, obwohl sich dies mit einer einfachen Operation hätte verhindern lassen. Oft reicht es nicht mal zu einer Brille.

 
14.03.2020, Bildnachweis: iStockphoto

 

Säuglinge

21 Prozent weniger Antibiotika

13.03.2020

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland verzeichnet einen Rückgang von verordneten Antibiotika

21 Prozent weniger Antibiotika verordneten niedergelassene Ärzte ihren Patienten im Jahr 2018 – verglichen mit dem Jahr 2010. Bei ­Kindern bis 14 Jahren war der Rückgang noch deutlicher, bei Neugeborenen und Säuglingen betrug er sogar 49 Prozent, berichtet das Zentralinstitut für die kassenärztliche ­Versorgung in Deutschland.

 
13.03.2020, Bildnachweis: istock /laflor

 

Erholung

10 Tage ohne Smartphone

12.03.2020

Erholsam: Es tut gut, das Smartphone mal aus der Hand zu legen

Bewusste Smartphone-Pausen fördern die Erholung. Das er­gab eine Untersuchung der International School of Management in Hamburg. Zehn Tage lang verzichteten Freiwillige auf ihr mobiles Gerät. Sie berichteten in diesem Zeitraum regelmäßig, wie es ihnen mit dem Handy-Entzug erging. Ergebnis: Das Verlangen nach dem Smartphone nahm mit der Zeit ab. Und je schwächer es war, desto besser erholt fühlten sich die Befragten. Die Studienergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Wirtschafts­psychologie veröffentlicht.

 
12.03.2020, Bildnachweis: istock/Geber86

 

Apotheke

Rote-Hand-Brief für sichere Therapien

11.03.2020

Es empfiehlt sich, in Ihrer Stammapotheke alle Arzneimittel erfassen lassen, die eingenommen werden

Egal ob Nebenwirkungen oder Qualitätsmängel – wann immer Arzneimittel-Hersteller feststellen, dass es mit ihren Produkten ein Problem gibt, verschicken sie in Absprache mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizin­produkte einen Rote-Hand-Brief an Ärzte und Apotheker, sodass diese ihre Patienten informieren können. Die Arznei­sicherheit ­endet aber nicht mit der Abgabe der Packung. Die Apotheke vor Ort hilft, dass auch Patienten informiert werden können, die das Arzneimittel vor Wochen erhalten haben. Am besten funktioniert das Sicherheitssystem, wenn Sie in Ihrer Stammapotheke alle Arzneimittel erfassen lassen, die Sie einnehmen.

 
11.03.2020, Bildnachweis: iStock/MJ Prototype

 

Demenz

Leckerer Gehirnschutz

10.03.2020

Demenz-Risiko: Auch erblich Vorbelastete können dafür etwas tun

Ein gesunder Lebensstil senkt das Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken. Das gilt auch für Menschen, die erblich vorbelastet sind, berichten Forscher der Universität von Exeter (Großbritannien) in der Fachzeitschrift JAMA. Sie teilten knapp 200 000 Menschen im Alter von über 64 Jahren nach ihrem genetischen Profil in fünf Risikogruppen für Demenz ein. Das Ergebnis nach acht Jahren Nachbeobachtung: Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßiger Sport, der Verzicht auf Tabak und ein allenfalls maßvoller Alkoholgenuss hatten bei allen einen günstigen Effekt. Personen mit der größten Erblast verringerten ihr Demenz­risiko so um rund ein Drittel. Es lag dann nur noch knapp über dem allgemeinen Durchschnitt. Im Alltag liefern Demenzerkrankungen von nahen Verwandten Hinweise, dass man erblich vorbelastet sein könnte.

 
10.03.2020, Bildnachweis: istock/Katarzyna Bialasiewicz Photographee.eu

 

Haustier

Tierisch gut fürs Herz

09.03.2020

Laut WHO sollten Erwachsene sich mindestens 150 Minuten pro Woche moderat bis intensiv bewegen

Ein Hund als Haustier kann helfen, das Herz gesund zu halten. Das zeigen erste Ergebnisse einer Langzeitstudie in der tschechischen Stadt Brünn mit fast 1800 Teilnehmern: Hundebesitzer bewegen sich im Schnitt am meisten, ernähren sich am gesündesten und haben am häufigsten optimale Blutzuckerwerte. Ihr Risiko für Herz-Gefäß-Erkrankungen ist daher niedriger als bei Menschen, die ein anderes oder kein Haustier haben. Die Ergebnisse wurden im Fachblatt Mayo Clinic Proceedings: Innovations, Quality & Outcomes veröffentlicht. Laut WHO sollten Erwachsene sich mindestens 150 Minuten pro Woche moderat bis intensiv bewegen. Wer mit seinem Hund regelmäßig flott Gassi geht, übertrifft das leicht.

 
09.03.2020, Bildnachweis: istock/kosamtu

 

Medikamente

Hepatitis auf dem Rückzug

07.03.2020

Hepatitis mir hochwirksamen Medikamenten heilbar

3860 Menschen wurden 2017 in Deutschland wegen einer Hepatitis-Erkrankung vollstationär im Krankenhaus behandelt. Diese Zahl hat sich seit 2007 fast halbiert. Ein Grund für die erfreuliche Entwicklung: Seit fünf Jahren sind neue Arzneien gegen Hepatitis C zugelassen. Wird diese Form der Leber­entzündung diagnostiziert, ist sie in der Regel mit den hochwirksamen Medikamenten heilbar. Quelle: destatis

 
07.03.2020, Bildnachweis: iStockphoto/robeo

 

Ernährung

Essen für die Niere

06.03.2020

Richtig fett: Lachs enthält gesunde Fettsäuren

Mindestens zwei ­Millionen Menschen in Deutschland leiden ­unter Nierenschwäche, so Schätzungen. Etwa 80 000 von ihnen sind auf die Dialyse angewiesen. Mit dem Alter steigt das ­Risiko. Doch man kann vorbeugen: Gesunde ­Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukten wie Hafer­­flocken, Nüssen und Seefisch senkt das Risiko für Nierenschwäche um rund 30 Prozent. Das berechneten australische Forscher anhand von Studien.

 
06.03.2020, Bildnachweis: istock/alexandrshevchenko

 

Schlaf

Bewegt entspannen

05.03.2020

Wissenschaftler finden heraus: Wer im Alter regelmäßig Qigong, Yoga oder Tai-Chi macht, schläft besser

Zum Qi-Fluss finden, die Sonne grüßen oder den Schatten boxen: Wer im Alter regelmäßig Qigong, Yoga oder Tai-Chi macht, schläft besser, sagen chinesische Wissenschaftler. Die Forscher aus Asien haben überprüft, wie sich meditative Übungen auf chronische Schlafstörungen im Alter auswirken. Ergebnis: Gegen Schlafstress hilft Qigong am besten, gefolgt von Yoga und Tai-Chi. "Die Übungen helfen, zu entspannen, Sorgen loszulassen und ruhiger zu schlafen", betont der Essener Schlafmediziner Dr. Helmut Frohnhofen. Welche Methode indviduell am wirksamsten für eine gute Nachtruhe sorgt, solle jeder für sich selbst ausprobieren.

 
05.03.2020, Bildnachweis: iStock/Fat Camera

 

Lernen

Das Hirn braucht mal ’ne Pause – und lernt dann umso schneller

04.03.2020

Neurologen finden heraus: Erlerntes verfestigt sich bereits während kurzer Unterbrechungen

Wer eine neue Sportart oder ein Instrument lernen will, muss viel üben. Damit das Gehirn die neuen Bewegungsabläufe abspeichern kann, sind aber regel­mäßige Pausen wichtig. Neurologen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig konnten nun zeigen, dass sich das Erlernte bereits während kurzer Unterbrechungen verfestigt. Offenbar lässt sich dieser Prozess durch Hirnstimulation noch verbessern. Für eine Studie mussten gesunde Probanden Zahlenfolgen in eine Tastatur tippen. In kurzen Pausen wurde ihre Hirnrinde magnetisch angeregt. Sechs Stunden später konnten die Teilnehmer die Zahlenreihen besser abrufen als ohne Hirnstimulation. Als Nächstes wollen die Wissenschaftler unter­suchen, ob das auch bei älteren Menschen gelingt, die sich mit dem motorischen Lernen oft schwertun.

 
04.03.2020, Bildnachweis: istock/lilechka75

 

Stammzellenspende

Mehr als acht Millionen sind dabei

03.03.2020

Deutschland liegt bei der Bereitschaft zur Stammzellenspende weltweit auf Platz zwei

Deutschland liegt bei der Bereitschaft zur Stammzellenspende weltweit auf Platz zwei. In der Datenbank des Zen­tralen Knochenmarkspender-Registers Deutschland (ZKRD) ist bereits jeder zehnte Bundesbürger mit einem anonymen Profil erfasst. Die Chance eines Patienten, einen passen­den Spender zu finden, liegt jetzt bei 90 Prozent.

 
03.03.2020, Bildnachweis: iStock/dusanpetkovic

 

Rezept

Bitte Fragen stellen!

02.03.2020

Nebenwirkungen? Ihr Apotheker weiß Rat

Haben Sie auch schon einmal gezögert, ein Rezept abzu­geben? Laut Studien werden bis zu 28 Prozent der Ver­ordnungen nicht eingelöst. Was Patienten abhält, haben spanische Forscher untersucht. So seien Patienten oft nicht vom Nutzen des Mittels überzeugt oder ­verstünden dessen Wirkung nicht – Themen, die sich im Gespräch mit Arzt und Apotheker klären lassen. Scheuen Sie sich nicht, nachzuhaken!

 
02.03.2020, Bildnachweis: istock/kadmy

 

Schokolade

Zartbitteres Glücksgefühl

29.02.2020

Dunkle Schokolade soll gesünder sein als die sahnigeren Vollmilchvarianten

Dunkle Schokolade soll gesünder sein als die sahnigeren Vollmilchvarianten. Zartbittere Sorten ent­halten weniger Zucker, dafür mehr entzündungs-hemmende Stoffe. Nun ergab eine kanadische Studie im Fachblatt Depression & Anxiety: Dunkle Schokolade könnte auch positiv auf die Stimmung wirken – voraus­gesetzt, sie wird mit Genuss gegessen. Die Forscher schreiben dies unter anderem dem in Kakao enthaltenen Phenylethylamin zu. Es wird im Körper zum stimmungsaufhellenden Botenstoff Serotonin umgebaut. Menschen, die regelmäßig zu dunklen Sorten greifen, haben ein deutlich geringeres Risiko für ­depressive Symptome als jene, die nie Schokolade essen. Hellere Sorten zeigen keinen so guten Effekt.

 
29.02.2020, Bildnachweis: istock/igoriss