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rund um die Apotheke

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Bronchitis

Bronchitis: Essen für die Lunge

30.09.2020

Nie geraucht und trotzdem lungenkrank? Bei manchen Patienten mit chronischer Bronchitis ist das so

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Psyche

Gut drauf

29.09.2020

Training für Körper und Geist - und für jedes Alter

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Corona

Mein Garten ist ein Stück Freiheit

28.09.2020

Garten während der Corona-Pandemie für viele Menschen sehr wichtig

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Pfiffige Problemlöser

26.09.2020

Forscher zeigen: Kinder können auch ohne Anleitung so manches Problem lösen

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Studie

Bewegt euch auf dem Weg zur Arbeit!

25.09.2020

Radeln in der Freizeit oder auf dem Weg zur Arbeit: Bitte mit Helm!

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Diabetes

Manche nehmen’s mit Humor

24.09.2020

Forscher zeigen, wie Humor und Diabetes zusammenhängen

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Studie

Musik hilft Schlaganfall-Patienten auf die Beine

23.09.2020

Studie zeigt: Musiktherapie kann Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten unterstützen

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Arthrose

Sport tut lädiertem Knie gut

22.09.2020

ein bis zwei Stunden moderates Training pro Woche reduziert das Risiko für eine Arthrose im Knie.

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Statistik

Cholesterin weltweit

21.09.2020

Insbesondere ein höherer Spiegel des LDL-Cholesterins gilt als Risikofaktor für Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

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Apotheken-Wissen

19.09.2020

Die Einnahme von Medikamenten ohne medizinische Notwendigkeit erhöht langfristig das Risiko von Komplikationen

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Studie

Früherkennung bei Brustkrebs wirkt

18.09.2020

Mammographie-Screening reduziert das Risiko, an Brustkrebs zu sterben

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Studie

Im Zweifel – ändern!

17.09.2020

Einschneidende Entscheidungen zu treffen, fällt nicht immer leicht.

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Mediziner/in

Ein Beruf fürs Herz

16.09.2020

Wie hoch ist das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall bei den Ärzten?

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Ernährung

Essen für mehr Spermien

15.09.2020

Eine Studie zeigt: Ernährung nimmt einen gewissen Einfluss auf die Spermaqualität

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Algen

Beliebt, aber belastet

14.09.2020

Neben Schadstoffen sind die Algen auch reich an Jod

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Haare

Starkes Haar

12.09.2020

Forscher untersuchten die Haare von Menschen und anderen Säugetieren auf deren Reißfestigkeit

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Corona-Pandemie

Was macht das mit dem Kinderwunsch?

11.09.2020

Eine Studie zeigt: Wohl kein Baby-Boom aufgrund des Lockdowns

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Stimmung

Yoga entspannt auch die Gemütslage

10.09.2020

Forscher zeigen, dass Yoga auch das Gemüt entspannt

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Erziehung

Ohrfeigen sind eine „massive Stoßeinwirkung“

09.09.2020

Forscher haben sich mit der Biomechanik und den möglichen Ver­letzungsfolgen einer Ohrfeige beschäftigt

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Apotheke

20 Milliarden Euro

08.09.2020

Durch rezeptfreie Medikamente, die der Patient selbst bezahlt, werden die Krankenkassen entlastet

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Stillen

Länger an der Brust

07.09.2020

Es wird empfohlen, Babys in den ersten vier bis sechs Monaten ausschließlich mit Muttermilch zu ernähren

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Gefäße

Raus aus dem Bett

05.09.2020

Experiment zeigt: Langes Liegen könnte nicht nur das Risiko für Gefäße, sondern auch fürs Herz erhöhen

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Natur

Gesundbrunnen Natur

04.09.2020

Eine Studie zeigt, wie wichtig es ist, im Grünen zu sein

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Vorsorge

Darmkrebsrisiko senken

03.09.2020

Eine Studie zeigt: Gesunder Lebensstil und vorsorgliche Darmspiegelungen senken die Gefahr, Darmkrebs zu bekommen

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Diabestes Typ 1

Oft begleitet von Zöliakie

02.09.2020

Bei jungen Menschen mit Typ-1-Diabetes treten Autoimmunerkrankungen häufiger auf

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Apotheker Alois Haggenmüller, Rosenstr. 12, 89407 Dillingen, Tel.: 09071 / 2460, Fax: 09071 / 4153, info@ma-dlg.de

Bronchitis

Bronchitis: Essen für die Lunge

30.09.2020

Nie geraucht und trotzdem lungenkrank? Bei manchen Patienten mit chronischer Bronchitis ist das so

Nie geraucht und trotzdem lungenkrank? Bei manchen Patienten mit chronischer Bronchitis ist das so. Das kann an Belastungen im Beruf und an Luftverschmutzung liegen. Aber auch die Ernährung könnte eine Rolle spielen, sagt ein britisch-­kanadisches Forscherteam, das Studien zum ­­Thema gesichtet hat. So wirken sich viel Obst und Gemüse möglicherweise günstig auf das Risiko einer chronischen Bronchitis aus. Die Experten erklären das unter anderem mit der entzündungshemmenden Wirkung von Pflanzenkost.

 
30.09.2020, Bildnachweis: iStock/Antonio Guillem

 

Psyche

Gut drauf

29.09.2020

Training für Körper und Geist - und für jedes Alter

In die Gänge kommen zahlt sich dreifach aus. Man bleibt nicht nur fit für den Alltag, sondern ist auch psychisch besser aufgelegt und fühlt sich sozial mehr eingebunden als Bewegungsmuffel. Das belegen Zahlen aus einer europäischen Studie mit rund 1700 Senioren um die 80. Wer erst vor Kurzem aktiv wurde, profitiert davon genauso wie Menschen, die schon länger bewegt leben. Auch aus anderen Untersuchungen wissen Forscher, dass Alltagsfitness und seelisches Befinden in den späten Jahren oft zusammenhängen. Übrigens: Als Bewegung gelten in der Medizin bereits Spaziergänge – am besten mehrmals pro Woche.

 
29.09.2020, Bildnachweis: istock/Global Stock

 

Corona

Mein Garten ist ein Stück Freiheit

28.09.2020

Garten während der Corona-Pandemie für viele Menschen sehr wichtig

Wer einen Garten hat, war trotz Corona-Einschränkungen zufriedener mit seinem Leben als Menschen ohne eigenes Grün. Das fanden Forscher der Hochschule Geisenheim bei einer Befragung heraus. Der Garten war den meisten Teilnehmern auch deutlich wichtiger als noch ein Jahr zuvor. Er bedeutet für sie zuallererst Freiheit, gefolgt von Erholung und Entspannung. Für Menschen ohne eigene Parzelle füllen öffentliche Grünanlagen wie Parks oder Stadtwälder diese Rolle aus.

 
28.09.2020, Bildnachweis: istock/stevecoleimages

 

Pfiffige Problemlöser

26.09.2020

Forscher zeigen: Kinder können auch ohne Anleitung so manches Problem lösen

Kinder können auch ohne Anleitung so manches Problem lösen. Das haben australische Forscher herausgefunden und im Fachblatt Royal Society Open Science veröffentlicht. Demnach können sich zwei- bis fünfjährige Kinder den Umgang mit Werkzeugen selbst beibringen – ähnlich wie man das etwa von Affen kennt. Die Wissenschaftler gaben den Kindern eine Reihe von Rätseln, bei denen sie im Grunde ähnlich wie Menschenaffen denken und zum Beispiel Stöcke als Werkzeuge benutzen mussten. Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Kinder viele der Rätsel erfolgreich lösen konnten, ohne eine Anleitung zu erhalten oder jemand anderem bei der Lösung zuzusehen. Zudem fanden sie Hinweise darauf, dass das soziale und kulturelle Umfeld einen Einfluss darauf haben könnte, wie schnell Kinder Wege finden, erfolgreich mit Werkzeug umzugehen.

 
26.09.2020, Bildnachweis: istock/kate_sept2004

 

Studie

Bewegt euch auf dem Weg zur Arbeit!

25.09.2020

Radeln in der Freizeit oder auf dem Weg zur Arbeit: Bitte mit Helm!

Bloß nicht wieder aufs Auto umsteigen! Eine Langzeitstudie mit mehr als 300.000 Teilnehmern aus England und Wales bestätigt, was schon lange bekannt ist: Wer zu Fuß zur Arbeit geht, mit dem Rad oder dem Zug fährt, lebt gesünder als andere, die mit dem Auto unterwegs sind. Ein bewegter Arbeitsweg mindere etwa das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben oder eine Krebsdiagnose zu bekommen, sagen die Forscher.

 
25.09.2020, Bildnachweis: iStock / Jmichi

 

Diabetes

Manche nehmen’s mit Humor

24.09.2020

Forscher zeigen, wie Humor und Diabetes zusammenhängen

Wie Humor und Diabetes zusammenhängen, haben US-Forscher mithilfe eines Fragebogens zu unterschiedlichen Arten von Humor untersucht. Sie verglichen die Antworten von Diabetikern mit denen gesunder Teilnehmer. Ergebnis: Erstere neigten stärker als die Vergleichsgruppe zu Humor, der sich gegen die eigene Person richtet. Das hatten die Forscher wegen der medizinischen Probleme erwartet. Zu ihrem Erstaunen neigten Diabetiker aber auch stärker zu wohlwollendem Humor, der einen entspannten Blick auf die Welt und das eigene Leben erlaubt.

 
24.09.2020, Bildnachweis: iStock/oneinchpunch

 

Studie

Musik hilft Schlaganfall-Patienten auf die Beine

23.09.2020

Studie zeigt: Musiktherapie kann Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten unterstützen

Musiktherapie kann die Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten unterstützen. Das ergab eine Untersuchung, die im Fachmagazin Topics in Stroke Rehabilitation veröffentlicht wurde. Zwei Jahre lang übten dafür 177 Patienten zweimal wöchentlich mit Keyboards, Trommeln und Rhythmusinstrumenten für die Hand sowie mit virtuellen Instrumenten auf einem Touchscreen. Nicht nur ihre Konzentration und die Stimmungslage verbesserten sich, sondern auch die Armfunktion und der Gang.

 
23.09.2020, Bildnachweis: iStock/gerenme

 

Arthrose

Sport tut lädiertem Knie gut

22.09.2020

ein bis zwei Stunden moderates Training pro Woche reduziert das Risiko für eine Arthrose im Knie.

Selbst belastender Sport wie Joggen erhöht das Risiko für eine Arthrose im Knie nicht – auch wenn man älter ist und ein paar Kilos mehr wiegt. Das legt eine US-Studie im Fachblatt JAMA nahe. Im Gegenteil: Nach zehn Jahren zeigte sich, dass ein bis zwei Stunden moderates Training pro Woche das Risiko eher reduziert. Die Forscher empfehlen sogar bei Knieproblemen und hohem Arthrose-Risiko, solche Sportarten nicht unbedingt zu meiden.

 
22.09.2020, Bildnachweis: iStock/kali9

 

Statistik

Cholesterin weltweit

21.09.2020

Insbesondere ein höherer Spiegel des LDL-Cholesterins gilt als Risikofaktor für Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Deutsche Frauen lagen in den 1980er-Jahren noch auf Platz 23 der weltweiten Rangliste von Menschen mit "schlechten" Cholesterinwerten. Mittlerweile haben sie sich auf 100 verbessert. Die Männer schafften es von Platz 24 auf 83. Veränderungen in der Ernährung und Medikamente sollen Gründe dafür sein. Das zeigt eine Studie im Fachmagazin Nature. Das Cholesterin-Problem hat sich in ärmere Länder verlagert, vor allem nach Asien. Insbesondere ein höherer Spiegel des LDL-Cholesterins gilt als Risikofaktor für Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

 
21.09.2020, Bildnachweis: istock/gilaxia

 

Apotheken-Wissen

19.09.2020

Die Einnahme von Medikamenten ohne medizinische Notwendigkeit erhöht langfristig das Risiko von Komplikationen

Einer von sechs Deutschen nimmt Medikamente ohne medizinische Notwendigkeit, etwa Antidepressiva, um die Stimmung zu verbessern oder leistungsfähiger zu sein. Das ergab eine Umfrage der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Für ein Viertel der Bevölkerung käme es zumindest infrage, Arzneimittel für mehr Leistung oder bessere Stimmung zweckzuentfremden. Abgesehen davon, dass das Gefühlsdoping mit Arzneien nicht gut funktioniert, steigt langfristig das Risiko für Komplikationen, etwa für Stürze.

 
19.09.2020, Bildnachweis: istock/kadmy

 

Studie

Früherkennung bei Brustkrebs wirkt

18.09.2020

Mammographie-Screening reduziert das Risiko, an Brustkrebs zu sterben

Frauen, die an einem Mammografie-Screening teilnehmen, haben in den folgenden zehn Jahren ein um 41 Prozent geringeres Risiko, an Brustkrebs zu sterben, als Frauen, die nicht bei einem solchen Früherkennungsprogramm mitmachen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie im Fachblatt Cancer, die Daten von rund 550 000 Schwedinnen analysierte. Die Forscher verglichen die Anzahl der Sterbefälle – mit und ohne Screening – im selben Zeitraum. Die unterschiedliche Sterberate kann demnach nicht der Behandlung zugeschrieben werden, die sich möglicherweise im Lauf der Zeit verbesserte, sondern dem Nutzen des Screenings.

 
18.09.2020, Bildnachweis: iStock/gbh007

 

Studie

Im Zweifel – ändern!

17.09.2020

Einschneidende Entscheidungen zu treffen, fällt nicht immer leicht.

Soll ich den Job kündigen? Die Beziehung beenden? Ein Tattoo stechen lassen? Einschneidende Entscheidungen zu treffen, fällt nicht immer leicht. Wer sich schwertut, sollte eine Münze werfen, legt eine Studie der Universität Chicago (USA) nahe. Das Ergebnis: Diejenigen, denen der Münzwurf signalisierte, die Veränderung zu wagen, waren eher bereit, es auch zu tun. Sie waren mit ihrer Entscheidung glücklicher – auch noch sechs Monate später – und würden es wieder so machen. Das Fazit der Forscher: "Wenn man sich nicht entscheiden kann, gilt: Wähle die Variante, die eine Veränderung mit sich bringt, statt am Status quo festzuhalten."

 
17.09.2020, Bildnachweis: istock/МихаилРуденко

 

Mediziner/in

Ein Beruf fürs Herz

16.09.2020

Wie hoch ist das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall bei den Ärzten?

Die psychische Belastung ist in ihrem Job recht hoch, der Stress oft extrem. Trotzdem haben Ärzte ein deutlich geringeres Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall als der Rest der Bevölkerung. Zu diesem Schluss kommt eine kanadische Analyse im Fachmagazin  JAMA Network Open. Die Gründe: Mediziner rauchten nicht so viel, hatten deutlich bessere Blutfettwerte und litten seltener an Bluthochdruck oder Dia­betes. Zudem hatten sie ihre Risikofaktoren besser im Griff und konnten bei Problemen rechtzeitig gegensteuern.

 
16.09.2020, Bildnachweis: iStock/Larisa Blinova

 

Ernährung

Essen für mehr Spermien

15.09.2020

Eine Studie zeigt: Ernährung nimmt einen gewissen Einfluss auf die Spermaqualität

Urologen aus Dänemark und den USA haben die Spermaqualität und die Ernährungsweise von 3000 Männern im Alter von 19 Jahren untersucht, die sich in Kopenhagen zur
Musterung vorstellten. Das Ergebnis: Die Gruppe, die sich am gesündesten ernährte, hatte deutlich mehr Spermien pro Ejakulat als die anderen, nämlich durchschnittlich etwa 167 Millionen. Bei der Gruppe, die sich am schlechtesten ernährte, fanden sich im Schnitt nur 122 Millionen. Auch wenn die Kausalität nicht bewiesen ist, nehme die Ernährung doch einen gewissen Einfluss, so das Fazit der Studienautoren.

 
15.09.2020, Bildnachweis: istock/Sarsmis

 

Algen

Beliebt, aber belastet

14.09.2020

Neben Schadstoffen sind die Algen auch reich an Jod

Meeresalgen nehmen Schadstoffe aus der Umwelt auf. Blei, Arsen und Aluminium fand das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, als es 165 Proben getrockneter Algen untersuchte. Jede zehnte Probe überschritt zudem den Grenzwert für Kadmium. Neben Schadstoffen sind die Algen aber auch reich an Jod – in Maßen für die Schilddrüse unentbehrlich, aber kritisch, wenn die Algen mehr als 20mg/kg Jod enthalten. Dann muss ein Warnhinweis auf der Packung stehen. Gut drei Viertel der untersuchten Proben lagen darüber, bei acht Prozent fehlte der Warnhinweis.

 
14.09.2020, Bildnachweis: istock/Fudio

 

Haare

Starkes Haar

12.09.2020

Forscher untersuchten die Haare von Menschen und anderen Säugetieren auf deren Reißfestigkeit

Nur 0,06 bis 0,08 Millimeter Durchmesser hat das Haar eines Europäers im Durchschnitt. Dennoch ist es bemerkenswert stark, wie eine Untersuchung im Magazin Matter ergab. Die Forscher analysierten die Haare von Menschen und anderen Säugetieren auf deren Reißfestigkeit. Dabei wurde nachgewiesen, dass unsere vergleichsweise dünnen Haare tendenziell stärker sind als dickere, zum Beispiel von Giraffen oder Elefanten. Denn: Haare brechen – abhängig vom Durchmesser – anders.

 
12.09.2020, Bildnachweis: iStock/Ridofranz

 

Corona-Pandemie

Was macht das mit dem Kinderwunsch?

11.09.2020

Eine Studie zeigt: Wohl kein Baby-Boom aufgrund des Lockdowns

Während des Lockdowns hatten Paare wesentlich mehr Zeit als üblich füreinander. Aber wird es diesen Winter gleich einen Babyboom geben? Wohl nicht, wie Forscher der Universität Florenz im Fachblatt Journal of Psychosomatic Obstetrics and Gynecology berichten. Die italienischen Wissenschaftler befragten dazu 1482 Personen, die seit mindestens zwölf Monaten in einer festen Partner­schaft waren. Das Ergebnis: Mehr als ein Drittel der Befragten, die vor der Krise ein Kind wollten, haben es sich wegen des Corona­virus zunächst anders überlegt. Dem gegenüber stehen lediglich elf Prozent der Befragten, die während der Krise einen Kinderwunsch entwickelt haben. Die Zahlen sprechen also eher gegen einen Babyboom.

 
11.09.2020, Bildnachweis: istock/StefaNicolic

 

Stimmung

Yoga entspannt auch die Gemütslage

10.09.2020

Forscher zeigen, dass Yoga auch das Gemüt entspannt

Yoga scheint depressive Symptome bei Menschen mit weiteren psychischen Problemen wie Angststörungen, Schizophrenie oder auch bei Alkoholabhängigkeit zu verringern. Das fanden Wissenschaftler der University of South Australia heraus, die 13 Studien dazu auswerteten. Die Untersuchung wurde im British Journal of Sports Medicine veröffentlicht. Yoga wirkt umso effektiver, je mehr Einheiten pro Woche absolviert wurden. Dazu gehören Übungen zur Bewegung, Atmung und Achtsamkeit, wobei der Bewegungsanteil mindestens die Hälfte der Yogaeinheit ausmachen sollte.

 
10.09.2020, Bildnachweis: istock/Kieferpix

 

Erziehung

Ohrfeigen sind eine „massive Stoßeinwirkung“

09.09.2020

Forscher haben sich mit der Biomechanik und den möglichen Ver­letzungsfolgen einer Ohrfeige beschäftigt

Eine Ohrfeige? Klingt relativ harmlos. Genauso wie Backpfeife, Schelle, Watsche oder Wangenstreich. Alle Begriffe bagatellisieren die Gewalt, die hinter dem Schlag steckt, sagen Forscher der Ludwig-Maximi­lians-Universität München und der Universität Salzburg. Sie haben sich mit der Biomechanik und den möglichen Ver­letzungsfolgen einer Ohrfeige beschäftigt. Die im Fachblatt Rechtsmedizin veröffentlichten Ergebnisse zeigen: Am häufigsten sind Rötungen und/oder Schmerzen sowie kleinere blutende Verletzungen be­schrieben worden. In Einzelfällen kam es auch zu massiven Verletzungen wie etwa Frakturen und Verletzungen des Trommelfells. Laut den Autoren sei eine Beschreibung mittels Begriffen wie Ohrfeige völlig wertlos. Unterm Strich sei es eine "massive Stoßeinwirkung". Das klingt schon anders.

 
09.09.2020, Bildnachweis: istock/Mypurgatoryyears

 

Apotheke

20 Milliarden Euro

08.09.2020

Durch rezeptfreie Medikamente, die der Patient selbst bezahlt, werden die Krankenkassen entlastet

… spart die Allgemeinheit pro Jahr, weil sich Menschen bei leichten Gesundheits­problemen mit rezeptfreien Medikamenten selbst helfen. Das reduziert nicht nur Krankheitstage und Folgekosten, wie die Bundesvereinigung der Apothekerverbände ABDA berechnete. Werden beispielsweise Säureblocker gegen ­Sodbrennen oder Migränemittel von Patienten selbst bezahlt, entlastet das auch die Krankenkassen.

 
08.09.2020, Bildnachweis: istock/SteveDebenport

 

Stillen

Länger an der Brust

07.09.2020

Es wird empfohlen, Babys in den ersten vier bis sechs Monaten ausschließlich mit Muttermilch zu ernähren

Babys bekommen heute länger Muttermilch als noch vor 20 Jahren. Bei der Entlassung aus der Geburtsklinik werden 77 Prozent der Babys voll gestillt, vier Monate danach sind es noch 56 Prozent. Um die Jahrtausendwende hingegen waren es nach vier Monaten nur noch 45 Prozent. Das zeigen Daten einer aktuellen Studie zum Stillen und zur Säuglingsernährung "SuSe II" der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Noch deutlicher wird der Unterschied nach zwölf Monaten: Vor 20 Jahren wurden da nur noch 13 Prozent zumindest zeitweise gestillt, heute sind es 41 Prozent. Generell wird empfohlen, Babys in den ersten vier bis sechs Monaten ausschließlich mit Muttermilch zu ernähren.

 
07.09.2020, Bildnachweis: iStock/Nick Thompson

 

Gefäße

Raus aus dem Bett

05.09.2020

Experiment zeigt: Langes Liegen könnte nicht nur das Risiko für Gefäße, sondern auch fürs Herz erhöhen

Sommergrippe, Magen-Darm-­Infekt: Wenn man nicht mehr der Jüngste ist, kann einen so etwas stark mitnehmen. Doch bitte nicht so lange das Bett hüten: Senioren bauen viel schneller Muskeln ab als junge Erwachsene. Einem Experiment von US-­Forschern zufolge könnte langes Liegen nicht nur das Risiko für die Gefäße, sondern auch für das Herz erhöhen. "Setzen Sie sich immer mal wieder auf die Bettkante, gehen Sie ein paar Schritte", rät der Geriater Prof. Hans Jürgen Heppner aus Schwelm.

 
05.09.2020, Bildnachweis: istock/Peopleimages

 

Natur

Gesundbrunnen Natur

04.09.2020

Eine Studie zeigt, wie wichtig es ist, im Grünen zu sein

Eine grüne Oase hinterm Haus, ein blumengeschmückter Balkon oder ein Gärtchen im Hof, das man mit den Nachbarn teilt: ­Natur vor der Nase geht mit besserem Wohlbefinden und mehr körperlicher Aktivität einher. Das fanden Forscher der britischen Univer­sität Exeter und der Königlichen Gartenbaugesellschaft heraus, die knapp 8000 Studienteilnehmer befragt hatten. Dabei ist es offenbar egal, ob man fleißig Unkraut jätet oder faul im Liegestuhl sitzt – Hauptsache, man ist im Grünen. Frühere Studien hatten bereits darauf hingedeutet, dass auch der Aufenthalt in Parks die Gesundheit fördert.

 
04.09.2020, Bildnachweis: iStockphoto/lite2046

 

Vorsorge

Darmkrebsrisiko senken

03.09.2020

Eine Studie zeigt: Gesunder Lebensstil und vorsorgliche Darmspiegelungen senken die Gefahr, Darmkrebs zu bekommen

Ein gesunder Lebensstil und vorsorgliche Darmspiegelungen senken die Gefahr, Darmkrebs zu bekommen, erheblich – selbst bei genetisch erhöhtem Risiko. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums mit Daten von 7500 Menschen. Demnach erkranken innerhalb von 30 Jahren von 100 Männern mit mittlerem Risiko und einem durchschnittlich gesunden Lebensstil, wenn sie keine Darmspiegelung machen, sieben bis acht. Leben sie gesünder und machen eine Koloskopie, erkranken im gleichen Zeitraum nur zwei.

 
03.09.2020, Bildnachweis: iStock/Fotostorm

 

Diabestes Typ 1

Oft begleitet von Zöliakie

02.09.2020

Bei jungen Menschen mit Typ-1-Diabetes treten Autoimmunerkrankungen häufiger auf

Vor allem bei jungen Menschen mit Typ-1-Diabetes treten Autoimmunerkrankungen wie Zöliakie häufiger auf als bei Stoffwechselgesunden. Doch gerade bei milderen Symptomen werde diese Glutenunverträglichkeit, bei der es zu Entzündungen im Darm kommt, oft übersehen, so diabetesDE – Deutsche Diabetes Hilfe.

 
02.09.2020, Bildnachweis: iStock/CasarsaGuru