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Hörverlust

Offenes Ohr für den anderen

13.08.2020

Hörverlust ist nicht nur ein Problem für den ­­Betroffenen

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Herz

Zu heiß für die Gesundheit

12.08.2020

American Heart Association dazu, den Klimawandel künftig als Risikofaktor bei Herz-Kreislauf-Krankheiten zu berücksichtigen

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Asthma

Putzmittel gut auswählen

11.08.2020

Besser im Haushalt keine Produkte in Spray-Form und mit Düften verwenden

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Ernährung

Zucker auf dem Frühstücksteller

10.08.2020

Eine Untersuchung zeigt: Müslis und Frühstücksflocken meist viel zu süß

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Frauen

Wärme lässt Frauen besser rechnen

08.08.2020

Studie zeigt: Hohe Temperaturen im Sommer scheinen Frauen geistig zu beflügeln

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Medikamente

Mehr Mut zum Nachfragen!

07.08.2020

Eine Studie zeigt: Patien­ten mit Erkrankungen der Herzgefäße nehmen ihre Medikamente nicht vorschriftsmäßig ein

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Algen

Lästig, aber ungefährlich

06.08.2020

Für Badende ist die Alge nicht gesundheitsschädlich

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Nasenspray

Glukagon-Spray gegen Unterzuckerungen

05.08.2020

Nasenspray zur Behandlung von schwe­ren Unterzuckerungen nun auch in Deutsch­land erhältlich

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Bewegung

Jeder Schritt zählt

04.08.2020

Bewegte Pause: Raus ins Grüne!

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Schwangerschaft

Vorsicht bei Parabenen in Kosmetik

03.08.2020

Studie zeigt: Parabenhaltige Kosmetik kann dem Nachwuchs schaden

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Epileptische Anfälle

Ist das ein Anfall?

01.08.2020

Forscher berichten: Hunde sind in der Lage, Spuren epileptischer Anfälle zu erschnüffeln

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Wohlbefinden

Lohn der Hilfsbereitschaft

31.07.2020

Für andere da sein: Hilfe leisten

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Pflege

Der Trend: Schwester Milena

30.07.2020

Mit Erfolg wirbt Deutschland international um Pflegepersonal

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Krebs

Programm gegen Fehldiagnosen

29.07.2020

Selbstlernende Computerprogramme helfen bei der Analyse menschlicher Zellen

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Kinder

Doofe Schwerkraft: Kinder stürzen meist von der Couch

28.07.2020

Studie zeigt: Drei Möbelstücke für die meisten Sturzverletzungen bei Kleinkindern verantwortlich

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Kribbeln

Besser liegen oder laufen

27.07.2020

Menschen mit Venenproblemen haben bei hohen Temperaturen stärker mit Beschwerden zu kämpfen

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Herzschwäche

Schwaches Herz, schlechtes Gedächtnis

25.07.2020

Eine Herzschwäche kann meist gut behandelt werden

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Behandlungsfehler

Fehler bitte ansprechen

24.07.2020

Arzt und Patient: Auf gute Zusammenarbeit!

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Kinder

Kinder: Junge oder Mädchen? Alles Zufall

23.07.2020

Forscher finden heraus: Geschlecht des Kindes entscheidet der Zufall

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Schlafapnoe

Warnzeichen Müdigkeit

22.07.2020

Sind ältere Menschen tagsüber ungewöhnlich schläfrig, kann das ein Zeichen für gesundheitliche Störungen sein

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Lebenserwartung

Generation 100 plus

21.07.2020

Forscher berichtet: Wer 90 ist, hat heute bessere Aussichten, auch 100 zu werden

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Sexualität

Was die Lust bremst

20.07.2020

Zeit der Zärtlichkeit: Sexualität kennt kein Alter

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Placebo

Scheinbehandlung lindert Rückenschmerz

18.07.2020

Eine Studie zeigt: Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von der Einnahme von Placebos

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Bewegung

707 Schritte mehr

17.07.2020

In Bewegung bleiben: Ein Rollator kann helfen

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Demenz

Essen fürs Gemüt

16.07.2020

Stimmungsmacher: mediterrane Kost

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Apotheker Alois Haggenmüller, Rosenstr. 12, 89407 Dillingen, Tel.: 09071 / 2460, Fax: 09071 / 4153, info@ma-dlg.de

Hörverlust

Offenes Ohr für den anderen

13.08.2020

Hörverlust ist nicht nur ein Problem für den ­­Betroffenen

"Was hast du gesagt?" Hörverlust ist nicht nur ein Problem für den ­­Betroffenen, sondern kann auch die Beziehung belasten. Nach den Daten einer US-Langzeitstudie steigt bei Männern das Risiko für eine Depression, wenn die Partnerin schwer­hörig ist. In umgekehrter Richtung fanden die Forscher keine Wirkung auf das psychische Befinden. Tipp: Leistungsfähige Hörhilfen gibt es inzwischen auch ohne Aufpreis.

 
13.08.2020, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

 

Herz

Zu heiß für die Gesundheit

12.08.2020

American Heart Association dazu, den Klimawandel künftig als Risikofaktor bei Herz-Kreislauf-Krankheiten zu berücksichtigen

Über die Hitze und den Klimawandel ­ächzen? Zu Recht! Klettert die Durchschnitts­temperatur auf über 40 Grad Celsius, steigt das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, um das Zwei- bis ­Dreifache. Zwar sind so extreme Temperaturen hierzulande noch selten. Doch rät die American Heart Association (Amerikanische Herz-Gesellschaft) dazu, den Klimawandel künftig als Risikofaktor bei Herz-Kreislauf-Krankheiten zu berücksichtigen. Besonders betroffen seien Menschen in den heißen Regionen der Erde.

 
12.08.2020, Bildnachweis: iStock/Amriphoto

 

Asthma

Putzmittel gut auswählen

11.08.2020

Besser im Haushalt keine Produkte in Spray-Form und mit Düften verwenden

Babys, die häufig mit Duft- und Reinigungsmitteln in Kontakt kommen, haben ein höheres Risiko für Asthma im Kleinkindalter. Zu diesem Fazit kommen kanadische Forscher, die die Daten von mehr als 2000 Kindern der Child-Cohort-Studie auswerteten. Besonders problematisch sind Lufterfrischer, Raumdüfte, Backofenspray und Handdesinfektionsmittel. Das Fazit: Besser im Haushalt keine Produkte in Spray-Form und mit Düften verwenden.

 
11.08.2020, Bildnachweis: istock/AlexRaths

 

Ernährung

Zucker auf dem Frühstücksteller

10.08.2020

Eine Untersuchung zeigt: Müslis und Frühstücksflocken meist viel zu süß

Von wegen gesund! Müslis und Frühstücksflocken für Kinder in Deutschland sind vor allem eins: viel zu zuckerhaltig. Fast alle Produkte liegen über dem ohnehin schon sehr hohen Grenzwert der WHO von maximal 15 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Das gilt nicht nur für Cerea­lien, die speziell für Kinder hergestellt werden. Auch andere Cornflakes, Müslis und Flocken sind meist viel zu süß. Dies ergab eine Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung, die der AOK-Bundesverband in Auftrag gegeben hatte. Insgesamt wurden 1400 Produkte getestet.

 
10.08.2020, Bildnachweis: iStock/aldomurillo

 

Frauen

Wärme lässt Frauen besser rechnen

08.08.2020

Studie zeigt: Hohe Temperaturen im Sommer scheinen Frauen geistig zu beflügeln

Hohe Temperaturen im Sommer scheinen Frauen geistig zu beflügeln. Das legt zumindest ein Test von Wissenschaftlern aus Deutschland und den USA nahe. Sie ließen die Teilnehmer  bei 16 bis 32 Grad Celsius Aufgaben lösen. Je höher die Temperatur, desto besser schnitten die Frauen sowohl bei mathematischen als auch bei sprachlichen Tests ab. Bei den Männern zeigte sich ein eher gegenteiliger Effekt, schreiben die Forscher im Fachmagazin PLOS ONE.

 
08.08.2020, Bildnachweis: istock/Anna Om

 

Medikamente

Mehr Mut zum Nachfragen!

07.08.2020

Eine Studie zeigt: Patien­ten mit Erkrankungen der Herzgefäße nehmen ihre Medikamente nicht vorschriftsmäßig ein

Gefährlich: In einer britischen Studie nahmen 220 von 500 Patien­ten mit Erkrankungen der Herz­gefäße ihre Medikamente nicht vorschriftsmäßig ein. Am häufigsten wurden die Mittel vergessen. Bei jedem dritten war Angst vor Nebenwirkungen der Grund. Oder es gab Schwierigkeiten beim Entnehmen oder Schlucken des Medikaments. Bitte haben Sie den Mut, beim Arzt oder in der Apotheke ­nachzufragen oder um Hilfe zu bitten. Denn Herz-Kreislauf-Mittel nicht zu nehmen kann ernste Folgen haben.

 
07.08.2020, Bildnachweis: istock/Tinpixels

 

Algen

Lästig, aber ungefährlich

06.08.2020

Für Badende ist die Alge nicht gesundheitsschädlich

Abgerissene Algen, die im Meer treiben oder an den Strand gespült werden, empfinden viele Badeurlauber als lästig. Oft handelt es sich dabei um Caulerpa taxifolia. Die aus den Tropen eingeschleppte Grünalge wächst extrem schnell und überwuchert im Mittelmeer an vielen Stellen den Meeresboden. Damit entzieht die "Killeralge" anderen Lebewesen die Lebensgrundlage. Für Badende ist die Alge aber nicht gesundheitsschädlich. Trotzdem empfiehlt es sich, Abstand zu halten: Durch Zersetzungsprozesse werden übel riechende Schwefelverbindungen freigesetzt.

 
06.08.2020, Bildnachweis: istock/Tammy616

 

Nasenspray

Glukagon-Spray gegen Unterzuckerungen

05.08.2020

Nasenspray zur Behandlung von schwe­ren Unterzuckerungen nun auch in Deutsch­land erhältlich

Ein Nasenspray zur Behandlung von schwe­ren Unterzuckerungen ist nun auch in Deutsch­land erhältlich. Das verschreibungspflichtige Spray enthält pulverförmiges Glukagon. Angehörige können es auch ohne Schulung anwenden, wenn sich der ­Betroffene nicht selbst helfen kann oder bewusstlos ist. Schwere Unterzuckerungen können bei Dia­betikern auftreten, die Insulin spritzen oder Sul­fonyl­harnstoff-Tabletten einnehmen.

 
05.08.2020, Bildnachweis: istock/TommL

 

Bewegung

Jeder Schritt zählt

04.08.2020

Bewegte Pause: Raus ins Grüne!

Gute Nachricht für Sportmuffel: Schon Be­wegungshäppchen zwischendurch tragen auf Dauer dazu bei, fit für den Alltag zu bleiben und Gebrechlichkeit vorzubeugen – ob es der Weg um den Block ist, Geschirrspülen oder Blumengießen. Das ergab eine Lang­zeitstudie aus Japan. So machte es keinen Unterschied, ob die Teilnehmer nur kurz oder für mindestens zehn Minuten in die Gänge kamen. "Viel Bewegung auf einmal ist nicht automatisch besser", sagt Dr. Ellen Freiberger vom Institut für Biomedizin des Alterns der Universität Erlangen-Nürnberg. "Wichtig ist vor allem, nicht zu lange am Stück zu sitzen."

 
04.08.2020, Bildnachweis: iStockphoto/kzenon

 

Schwangerschaft

Vorsicht bei Parabenen in Kosmetik

03.08.2020

Studie zeigt: Parabenhaltige Kosmetik kann dem Nachwuchs schaden

Dank Parabenen bleiben Cremes, Shampoos und andere Kosmetika länger haltbar. Aber verwenden Schwangere para­benhaltige Kosmetik, könnte das ihrem Nachwuchs schaden, ergab eine im Fachblatt Nature Communications veröffentlichte Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung in Leipzig. Danach erhöht die vorgeburtliche Belastung mit Butylparaben das Risiko für Übergewicht im Kindesalter. Parabene verhalten sich ähnlich wie Hormone und können in den Hormonhaushalt eingreifen. Für ihre Studie werteten die Forscher Daten von 629 Mutter-Kind-Paaren aus: Je größer die Belastung mit Butylparaben in der Schwangerschaft war, desto stärker neigten die Kinder in den ersten acht Lebensjahren zu Übergewicht. Noch müssen weitere Zusammen­hänge genauer überprüft werden. Dennoch raten Wissenschaftler dazu, während der Schwangerschaft besser auf parabenhaltige Kosmetik zu verzichten. Man erkennt die Stoffe bei den Inhaltsangaben an der Endung "-paraben". Auch die App "Tox Fox" vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland kann hier helfen.

 
03.08.2020, Bildnachweis: istock/Bibica

 

Epileptische Anfälle

Ist das ein Anfall?

01.08.2020

Forscher berichten: Hunde sind in der Lage, Spuren epileptischer Anfälle zu erschnüffeln

Hunde sind in der Lage, Spuren epileptischer Anfälle zu erschnüffeln. Das berichten Forscher aus Frankreich im Fachmagazin Scientific Reports. Trainierten Tieren gelang es,
Atem- und Schweißproben, die während eines Anfalls gewonnen wurden, aus anderen Duftproben herauszufinden. Ob sie auch vor drohenden Anfällen warnen können, ist aber noch unklar. Andere Studien hatten bereits gezeigt, dass Hunde Unterzucker bei Diabetes und Veränderungen der Ausatemluft bei Lungenkrebs aufspüren können.

 
01.08.2020, Bildnachweis: iStock/skynesher

 

Wohlbefinden

Lohn der Hilfsbereitschaft

31.07.2020

Für andere da sein: Hilfe leisten

Sich für andere einsetzen, ­etwas vom eigenen Leben weiter­geben: Wer im Alter für die ­Zukunft der Gesellschaft sorgt, fördert oft sein Wohlbefinden. Das bestätigen kalifornische Forscher nach einem Expe­riment, an dem 73 Frauen teilnahmen. Der Effekt war stärker, wenn die Seniorinnen positiv über das Älterwerden dachten.

 
31.07.2020, Bildnachweis: iStock/asisieeit

 

Pflege

Der Trend: Schwester Milena

30.07.2020

Mit Erfolg wirbt Deutschland international um Pflegepersonal

Deutschland wirbt international um Pflegepersonal. Offenbar mit Erfolg: 2018 wurden fast doppelt so viele aus­ländische Berufsabschlüsse in der Pflege anerkannt wie 2016. Die meisten ­Pflegekräfte ­kamen aus Bosnien-Herzegowina und Serbien. Das Fachkräfte-Einwan­derungsgesetz, das am 1. März 2020 in Kraft trat, soll den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt weiter erleichtern.

 
30.07.2020, Bildnachweis: iStockphoto/Lighthaunter

 

Krebs

Programm gegen Fehldiagnosen

29.07.2020

Selbstlernende Computerprogramme helfen bei der Analyse menschlicher Zellen

Um Patienten nach einer Krebsdiagnose optimal behandeln zu können, muss der Tumor durch mikroskopische und klinische Untersuchungen möglichst exakt bestimmt werden. Künstliche Intelligenz kann helfen, die Diagnose zu präzisieren. Das berichten Bioinformatiker des Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York (USA) im Fach­magazin JAMA Oncology. Ein Computerprogramm, das krebstypische Veränderungen im Erbgut von Zellen erkennt, lag in einer großen Studie in drei von vier Fällen richtig. Das ermöglicht es, zum Beispiel bei Tumoren unbekannter Herkunft das Ursprungsgewebe zu identifizieren oder neue Tumore von Rückfällen (Rezidiven) oder Tochter­geschwulsten (Metastasen) zu unterscheiden. Der Patient kann dann zielgerichtet behandelt werden.

 
29.07.2020, Bildnachweis: istock/Neustock images

 

Kinder

Doofe Schwerkraft: Kinder stürzen meist von der Couch

28.07.2020

Studie zeigt: Drei Möbelstücke für die meisten Sturzverletzungen bei Kleinkindern verantwortlich

Drei Möbelstücke sind für die meisten Sturzverletzungen bei Kleinkindern verantwortlich: An 86 Prozent der Unfälle sind die Couch im Wohnzimmer, das Elternbett oder ein Sessel beteiligt. Das hat die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirur­gie in Graz (Österreich) ermittelt, die 4709 dort behan­delte Unfälle von Kindern zwischen null und vier Jahren untersuchte. 41 Prozent waren Stürze aus der Ebene (stolpern, ausrutschen), 39 Prozent Stürze aus der Höhe, 20 Prozent Stürze gegen einen Gegenstand. Weil Bewegung für die Kleinsten wichtig ist, appellieren die Forscher, eher ein unfallverzeihendes Umfeld zu schaffen (Möbelstellung, Teppiche, Ecken- und Kantenschutz), als das Kind in Watte zu packen.

 
28.07.2020, Bildnachweis: istock/AleksandarNakic

 

Kribbeln

Besser liegen oder laufen

27.07.2020

Menschen mit Venenproblemen haben bei hohen Temperaturen stärker mit Beschwerden zu kämpfen

Kribbeln, Krämpfe, dicke und schwere Beine – Menschen mit Venenproblemen haben bei hohen Temperaturen stärker mit Beschwerden zu kämpfen. "Lieber liegen oder laufen als schlecht sitzen oder stehen", empfiehlt die Apothekerkammer Niedersachsen.  Mit der "3-L-statt-3-S-Regel" lässt sich verhindern, dass das Blut in den Beinen versackt. Je öfter sich die Betrof­fenen Bewegung verschaffen, desto öfter können die Beinmuskeln Druck auf die Gefäße ausüben. Das unterstützt den Rücktransport des venösen Blutes zum Herzen. Auch wechselwarme Beinduschen regen den venösen Kreislauf an. Um Stauungen zu vermeiden, sollten Sie beim Sitzen nicht die Beine über­einanderschlagen sowie möglichst oft aufstehen und umhergehen.

 
27.07.2020, Bildnachweis: iStock/szefei

 

Herzschwäche

Schwaches Herz, schlechtes Gedächtnis

25.07.2020

Eine Herzschwäche kann meist gut behandelt werden

Fast vier Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Herzschwäche. Ein schwaches Herz versorgt die Organe nicht ausreichend mit Sauerstoff, auch das Gehirn nicht. Das kann sich zum Beispiel auf das Gedächtnis auswirken. Wissenschaftlern des Universitäts­klinikums Würzburg zufolge reagierten die untersuchten Herzschwäche-Patienten der Klinik häufig langsamer oder konnten sich Gelesenes oder Gesprochenes nicht mehr gut merken. Eine Herzschwäche kann übrigens meist gut behandelt werden. Je eher sie erkannt wird, desto besser stehen die Chancen.

 
25.07.2020, Bildnachweis: iStock/Tomm L.

 

Behandlungsfehler

Fehler bitte ansprechen

24.07.2020

Arzt und Patient: Auf gute Zusammenarbeit!

Jeder siebte Patient macht mindestens einmal im Jahr die Er­fahrung, dass etwas bei einer ­Behandlung schiefläuft. Darauf deutet eine repräsentative Studie des Marburger Gesundheits­forschers Prof. Max Geraedts hin. Am häufigsten nannten die Teilnehmer Versäumnisse bei der ­­Diagnostik – etwa, dass sie nicht richtig körperlich untersucht wurden. Auf Platz zwei folgten Fehler in der Arzneitherapie, zum Beispiel die Verordnung von Medikamenten, die sich nicht mit­einander vertragen. Appell von Geraedts: "Wenn Sie das Gefühl haben, da stimmt etwas nicht, sagen Sie es bitte dem Arzt!"

 
24.07.2020, Bildnachweis: iStock/Monkey Business Images

 

Kinder

Kinder: Junge oder Mädchen? Alles Zufall

23.07.2020

Forscher finden heraus: Geschlecht des Kindes entscheidet der Zufall

Das Geschlecht des Kindes entscheiden nicht die Gene der Eltern, sondern der Zufall. Das hat nun ein Team von Wissenschaftlern des schwedischen Karolinska-Instituts herausgefunden – und dafür die Daten aller seit 1932 in Schweden geborenen Kinder (4,75 Millionen) und von deren ­Eltern (3,54 Millionen) analysiert. Er­geb­nis: Die genetische Veranlagung habe keinen Einfluss darauf, ob Eltern eher Jungen oder Mädchen bekommen. Die Studie wurde im Fachmaga­zin Proceedings of the Royal So­ciety B veröffentlicht.

 
23.07.2020, Bildnachweis: istock/StefaNicolic

 

Schlafapnoe

Warnzeichen Müdigkeit

22.07.2020

Sind ältere Menschen tagsüber ungewöhnlich schläfrig, kann das ein Zeichen für gesundheitliche Störungen sein

Wenn ältere Menschen tagsüber ungewöhnlich schläfrig sind, kann dies ein Zeichen für Schlafapnoe sein oder für andere gesundheitliche Störungen, so die American Academy of Neurology. In einer Studie hatten ständig müde Zeitgenossen ein mehr als doppelt so hohes Risiko, Diabetes oder Bluthochdruck zu entwickeln, wie wache Gleichaltrige. Bei solchen Zeichen solle man daher zum Arzt gehen.

 
22.07.2020, Bildnachweis: iStock/gpointstudio

 

Lebenserwartung

Generation 100 plus

21.07.2020

Forscher berichtet: Wer 90 ist, hat heute bessere Aussichten, auch 100 zu werden

Mehr als eine halbe Million Menschen auf dem Planeten werden in diesem Jahr 100 oder älter sein, schätzen die Vereinten Nationen (UN). "Der Hauptgrund ist, dass die Lebenserwartung auch im Alter steigt", erklärt der Rostocker Bevölkerungsforscher Prof. Roland Rau mit Blick auf die Lage in Deutschland: Wer 90 ist, hat heute bessere Aussichten, auch 100 zu werden – unter anderem, weil die Therapie von Herz-Kreislauf-Leiden wirksamer geworden ist.

 
21.07.2020, Bildnachweis: istock/Creative Family

 

Sexualität

Was die Lust bremst

20.07.2020

Zeit der Zärtlichkeit: Sexualität kennt kein Alter

Erfüllte Sexualität hält die Liebe frisch und fördert das Wohlbefinden ­älterer Menschen – das hat auch die Psycho­logie bestätigt. Trotzdem schlafen ­viele Paare jenseits der 60 kaum noch miteinander. Woran das liegt, haben Forscher in einer Studie mit Senioren aus vier europäischen Ländern untersucht. Männer gaben als Hauptgrund für sexuellen Verzicht gesundheitliche Probleme an – für Frauen spielten fehlende Nähe und Unzufriedenheit mit der Beziehung eine große Rolle. Tipp: Die Sexualberater von "pro familia" sind auch für Fragen von Älteren offen.

 
20.07.2020, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

 

Placebo

Scheinbehandlung lindert Rückenschmerz

18.07.2020

Eine Studie zeigt: Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von der Einnahme von Placebos

Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von der Einnahme von Placebos – selbst wenn sie wissen, dass sie nur ein Scheinmedikament einnehmen. Das zeigt eine Studie am Rückenschmerz-Zentrum in Essen. Wie die Forscher in der Fachzeitschrift Pain schreiben, hatten Patienten, die drei Wochen lang zusätzlich ein Placebo erhielten, deutlich weniger Schmerzen und waren zudem beweglicher als jene, die ihre übliche Therapie fortsetzten.

 
18.07.2020, Bildnachweis: istock/skynesher

 

Bewegung

707 Schritte mehr

17.07.2020

In Bewegung bleiben: Ein Rollator kann helfen

Wer beim Gehen schnell aus der Puste kommt, weil er chronisch lungenkrank ist, sollte es mit ­einem ­Rollator probieren. Das legt eine Studie mit 17 COPD-Patienten nahe. Mit Gehhilfe schafften die Teilnehmer pro Tag im Schnitt 707 Schritte mehr. Körperliche Aktivität bremst das Fortschreiten des Leidens, wirkt dem Kraftverlust ­entgegen und ist – neben ­Medikamenten – ein wichtiger Therapiebaustein.

 
17.07.2020, Bildnachweis: istock/ElsvanderGun

 

Demenz

Essen fürs Gemüt

16.07.2020

Stimmungsmacher: mediterrane Kost

Gesunde Ernährung beugt Herz- und Gefäßleiden vor, senkt das Risiko für Demenz und vermutlich auch für eine Reihe von Krebserkrankungen. Jetzt fanden US-Forscher in einer Langzeitstudie mit Senioren heraus: Wer seinen Speiseplan nach dem Vorbild der klassischen Mittelmeerküche gestaltet, läuft zudem weniger Gefahr, im Alter an einer Depression zu erkranken. Zur mediterranen Kost zählen viel Gemüse, pflanzliche Öle, Kerne und ­Nüsse – aber wenig Fleisch. Unklar ist noch, über welche Mechanismen dieser Mix auf die Psyche wirkt.

 
16.07.2020, Bildnachweis: istock/Katarzyna Bialasiewicz Photographee.eu